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EU-Regeln für das Wein-E-Label: was auf der Flasche bleibt und was hinter den Code darf

Seit Dezember 2023 gibt in der EU verkaufter Wein seine Zutaten und Nährwerte an. Was auf dem Etikett bleiben muss, was in einen QR-Code wandern darf und welche Regeln für die Seite dahinter gelten.

WeinAlkoholfreiAktualisiert am 30. Oktober 2026

Kurz gesagt

In der EU verkaufter Wein muss seine Zutaten und Nährwerte angeben. Zwei Dinge bleiben auf der Flasche: der Brennwert und etwaige Allergene. Das vollständige Zutatenverzeichnis und die Nährwerttabelle dürfen hinter einen QR-Code, auf eine Seite ohne Werbung und ohne Tracking.

Für welche Weine es gilt

Die Regeln gelten für Wein, der ab dem 8. Dezember 2023 erzeugt wurde. Vor diesem Datum erzeugter Wein darf bis zur Erschöpfung der Bestände verkauft werden. Sie gelten auch für entalkoholisierte und teilweise entalkoholisierte Weine sowie für aromatisierte Weinerzeugnisse wie Wermut.

Was auf der Flasche bleibt

  • Der Brennwert pro 100 ml, in kJ und kcal. Statt des Wortes darf das Symbol E (für Energie) stehen.

  • Allergene, etwa Sulfite oder zur Schönung verwendete Ei- und Milcherzeugnisse. Sie stehen nach dem Wort „Enthält“ und heben sich vom übrigen Text ab, zum Beispiel durch Fettdruck.

  • Alles, was schon bisher Pflicht war: Kategorie, Alkoholgehalt, Herkunft, Abfüller und so weiter.

Was hinter den Code darf

Die vollständige Nährwertdeklaration (Brennwert, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz, pro 100 ml) und das Zutatenverzeichnis. Sie können beides auch auf das Etikett drucken; der Code ist eine Möglichkeit, keine Pflicht.

Regeln für die Seite hinter dem Code

  • Sie darf keine Verkaufs- oder Werbeinformationen zeigen. Kein Shop, keine Geschichte des Weinguts, keine anderen Weine.

  • Sie darf keine Daten über die scannende Person erheben oder verfolgen.

  • Neben dem Code muss das Wort „Zutaten“ stehen. Laut den Fragen und Antworten der Kommission reicht ein „i“-Symbol allein nicht aus.

  • Wie auf dem physischen Etikett müssen die Angaben in einer Sprache sein, die die Kundschaft im Verkaufsland leicht versteht.

Wie Backlabel das umsetzt

Die E-Label-Seite zeigt das Etikett und sonst nichts: keine Werbung, keine Cookies, keine Tracker. Überschriften und Nährwertbegriffe erscheinen in der Sprache der Kundschaft, mit den offiziellen EU-Begriffen, ebenso die Zutaten, die Sie aus unserer Liste wählen. Zutaten, die Sie selbst hinzufügen, schreiben Sie in jeder Sprache, in der Sie verkaufen. Sie bleiben für die Werte verantwortlich.

Quellen

Dieser Ratgeber ist eine Zusammenfassung zur Orientierung. Er ist keine Rechtsberatung.

In die Praxis umsetzen

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