← Alle Ratgeber

Bieretiketten: was auf der Dose steht und was ein QR-Code ergänzt

Brauereien drucken Zutaten und Brennwert bereits auf die Dose. Wo ein QR-Code trotzdem hilft: Exportsprachen, Lose, Rückrufe, Ihre Markenseite und die Kasse.

BierAktualisiert am 30. Oktober 2026

Das Gesetz und die Verpflichtung

Wie Spirituosen ist Bier mit mehr als 1,2 % Alkohol von der EU-Pflicht zu Zutatenverzeichnis und Nährwertdeklaration ausgenommen. Die Brauwirtschaft ging weiter: 2019 verpflichteten sich The Brewers of Europe und nationale Brauerverbände, Zutaten und Brennwert direkt auf Flaschen und Dosen anzugeben.

Bei Bier ergänzt ein QR-Code also das Etikett. Er ersetzt es nicht.

Was ohnehin auf die Dose muss

  • Allergene wie Gerste, Weizen und andere glutenhaltige Getreide, hervorgehoben im Zutatenverzeichnis.

  • Bei alkoholfreiem Bier mit höchstens 1,2 % das vollständige Zutatenverzeichnis und die Nährwertdeklaration, auf der Verpackung.

Was ein Code einer Brauerei bringt

  • Export: Die Dose spricht eine oder zwei Sprachen, die Seite hinter dem Code sechs.

  • Lose: Saisonbiere und Kollaborationen wechseln oft. Aktualisieren Sie die Seite statt des Drucks.

  • Rückrufe: Markieren Sie ein Los, und nur diese Dosen zeigen einen Rückrufhinweis.

  • Ihre Markenseite: Leiten Sie Scans auf die Seite des Biers auf Ihrer Website, mit dem E-Label nur einen Tipp entfernt.

  • Die Kasse: Der Code enthält Ihre GTIN, für Kassen mit 2D-Scanner.

Quellen

Dieser Ratgeber ist eine Zusammenfassung zur Orientierung. Er ist keine Rechtsberatung.

In die Praxis umsetzen

Backlabel macht aus Ihrem Etikett einen GS1-QR-Code: E-Label, Kasse und Rückrufe.