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GS1 Sunrise 2027: was es für kleine Getränkeerzeuger bedeutet

Der Handel stellt auf Kassenscanner um, die QR-Codes lesen. Was das Ziel für 2027 ist, warum es kein Gesetz ist und warum Etiketten, die Sie jetzt drucken, dafür bereit sein sollten.

Alle ErzeugerAktualisiert am 30. Oktober 2026

Worum es geht

GS1, die Organisation hinter dem Barcode, hat ein Ziel gesetzt: Bis Ende 2027 sollen Kassen im Handel weltweit die GTIN aus 2D-Codes wie QR-Codes lesen können, ebenso wie aus linearen Barcodes. GS1 US nennt es Sunrise 2027.

Ein Ziel, kein Gesetz

Keine Vorschrift verpflichtet Sie, bis 2027 einen 2D-Code hinzuzufügen. Der Handel entscheidet, wann seine Kassen bereit sind, und laut GS1 braucht die Umstellung Software-Updates und manchmal neue Scanner. Manche Händler werden früher bereit sein, andere später.

Ihr EAN-13-Barcode bleibt

Lineare Barcodes verschwinden nicht. GS1 erwartet, dass Produkte sowohl einen linearen Barcode als auch einen 2D-Code tragen, bis fast alle Kassen 2D-Codes lesen können. Für einen schnellen Scan an der Kasse soll der 2D-Code laut GS1 höchstens 50 mm von der Mitte des linearen Barcodes entfernt sein.

Warum vor 2027 handeln

  • Etiketten, die Sie jetzt drucken, stehen 2027 und danach noch in Regalen und Kellern.

  • Bei Wein kann ein Code sowohl das E-Label als auch die GTIN tragen, Sie brauchen also keinen zweiten Code.

  • Mit einer Losnummer im Code können Sie ein einzelnes Los zurückrufen statt eines ganzen Produkts.

Was Sie prüfen sollten

  • Ihre GTINs sind bei Ihrer GS1-Organisation registriert und Ihre Produktdaten stimmen.

  • Der Code nutzt das Format GS1 Digital Link mit Ihrer GTIN, keine gewöhnliche Webadresse.

  • Ihre Druckerei hält die Ruhezone und den Kontrast ein. Unser Ratgeber zu Größe und Platzierung des QR-Codes erklärt beides.

Quellen

Dieser Ratgeber ist eine Zusammenfassung zur Orientierung. Er ist keine Rechtsberatung.

In die Praxis umsetzen

Backlabel macht aus Ihrem Etikett einen GS1-QR-Code: E-Label, Kasse und Rückrufe.